Insbesondere seit dem 7. Oktober 2023 und dem darauf folgenden Krieg im Gazastreifen hat – oftmals getarnt als Kritik am militärischen Vorgehen Israels – klassischer Antisemitismus sichtbar zugenommen. Dass dieser Antisemitismus nicht nur bei Worten bleibt und dass auf Vernichtungsfantasien Terroranschläge folgen, sehen wir an Anschlägen wie diesem.
Wir sind angesichts des kaltblütigen Vorgehens erschüttert, insbesondere auch, weil unter den Toten von Sydney auch der Holocaust-Überlebende Alex Kleytman ist. Der Anschlag zeigt, wie tief verwurzelt Antisemitismus auch 80 Jahre nach dem Nationalsozialismus in der globalen Gesellschaft ist.
Wir stehen an der Seite der Opfer von Sydney. Und wir appellieren an Politik und Zivilgesellschaft, sich entschieden gegen jeden Antisemitismus zu positionieren und für den Schutz jüdischen Lebens einzutreten.
