Die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten und der Dokumentations- und Lernort Bückeberg laden Sie herzlich zur Teilnahme an unserer Tagung „Die NS-Gesellschaft als ‚Volksgemeinschaft‘? Inszenierungen, soziale Praxis und Handlungsspielräume“ ein, die wir in Kooperation mit dem Institut für Didaktik der Demokratie der Leibniz Universität Hannover veranstalten.
Die Tagung richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen niedersächsischer Gedenkstätten und Erinnerungsorte sowie Geschichtsinitiativen, Forscher*innen, Studierende und Schüler*innen aus Niedersachsen.
Sie untersucht die NS-Gesellschaft und beleuchtet Prozesse, die hinter dem ideologisch aufgeladenen Begriff der „Volksgemeinschaft“ standen. Obwohl dieser Begriff selbst unscharf blieb, wurde er als Utopie einer idealen Gesellschaft propagiert. Das NS-Regime versuchte, diese Utopie durch die propagandistische und gewaltförmige Einbindung aller Gesellschaftsgruppen, durch die Gleichschaltung der Medien sowie durch politische und wirtschaftliche Maßnahmen umzusetzen. Zugleich führte dies zu einer sich stetig radikalisierenden Ausgrenzung all jener, die nicht zur imaginierten Gemeinschaft gehörten.
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören oder durch antisemitische, demokratiefeindliche, geschichtsleugnende, nationalistische, rassistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen, Haltungen oder sichtbare Zeichen in Erscheinung treten oder getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.