• Typ: Workshop & Tagung
  • Datum: 18.06.2026 - 20.06.2026

Die NS-Gesellschaft als „Volksgemeinschaft“? Inszenierungen, soziale Praxis und Handlungsspielräume

Die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten und der Dokumentations- und Lernort Bückeberg laden zur Einreichung von Beiträgen für eine Tagung im Juni 2026 ein, die in Kooperation mit dem Institut für Didaktik der Demokratie der Universität Hannover veranstaltet wird.

Die Tagung untersucht die NS-Gesellschaft und beleuchtet Prozesse, die hinter dem ideologisch aufgeladenen Begriff der „Volksgemeinschaft“ standen. Obwohl dieser Begriff selbst unscharf blieb, wurde er als Utopie einer idealen Gesellschaft propagiert. Das NS-Regime versuchte, diese Utopie durch die propagandistische und gewaltförmige Einbindung aller Gesellschaftsgruppen, durch die Gleichschaltung der Medien sowie durch politische und wirtschaftliche Maßnahmen umzusetzen. Zugleich führte dies zu einer sich stetig radikalisierenden Ausgrenzung all jener, die nicht zur imaginierten Gemeinschaft gehörten.

Bis zum 31. Dezember 2025 können sich Interessierte noch an unserem Call for Papers beteiligen. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

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