• Typ: Perspektiven der Erinnerungskultur
  • Datum: 09.03.2026

Werkstattbericht „Erforschen – Bewahren – Teilen"

Werkstattbericht zum Forschungsprojekt „Erforschen – Bewahren – Teilen. Eine transnationale Community-Plattform zur Geschichte der NS-Zwangsarbeit in Niederösterreich“. Mit Edith Blaschitz & Eva Mayr (Department für Kunst- und Kulturwissenschaften, Universität für Weiterbildung Krems).

Im Werkstattbericht wird das laufende Citizen-Science-Projekt „Erforschen – Bewahren – Teilen. Eine transnationale Community-Plattform zur Geschichte der NS-Zwangsarbeit in Niederösterreich“ (2025–2027) vorgestellt, das eine digitale Plattform zu Erinnerungen und Dokumenten der NS-Zwangsarbeit in Niederösterreich entwickelt (https://connectingmemories.at). Aufbauend auf zwei Vorgängerprojekten zielt das Vorhaben darauf, private Fotos und Dokumente inklusive Kontextwissen bzw. Erinnerungserzählungen digital zu sichern sowie gleichzeitig lokale Erinnerungsgemeinschaften und internationale Nachkommen ehemaliger Zwangsarbeiter:innen zu dialogischen und kollaborativen Prozessen zu motivieren.

Im Mittelpunkt des Berichtes stehen die Herausforderungen transnationaler digitaler Zusammenarbeit von Citizen Scientists und Descendant Scientists sowie die Frage, wie kollaborative Analyseprozesse und dialogische Formate gestaltet werden können, um fragmentierte Familienquellen und divergierende Erinnerungsperspektiven zu bislang wenig erforschten NS-Zwangslagern und zur Alltagsgeschichte der Zwangsarbeit gemeinsam zu erschließen.

Anmeldung

Die Veranstaltung findet im Rahmen der digitalen Veranstaltungsreihe „Perspektiven der Erinnerungskultur“ der Gedenkstättenförderung Niedersachsen statt. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Interessierte wenden sich bitte unter Angabe Ihres Namens, Berufs und (wenn vorhanden) der Affiliation per E-Mail an die nachfolgende E-Mail-Adresse. Im Vorfeld der Veranstaltungen schicken wir allen angemeldeten Teilnehmer*innen den Zoom-Link zu.

Anmelden: gfn@stiftung-ng.de

Einlassvorbehalt

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören oder durch antisemitische, demokratiefeindliche, geschichtsleugnende, nationalistische, rassistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen, Haltungen oder sichtbare Zeichen in Erscheinung treten oder getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

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